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20. Dezember 2019, 20 Uhr

ALMA

CHERUBIM

Mitglieder 15.- € / VVK 22.- € / AK 25.- €

Fernab von Adventmarktidylle und Christbaumklischees haben ALMA ein Programm entwickelt, das dennoch der „stillen Zeit“ gewidmet ist. Weil es aus der Stille kommt, und in die Stille führt. Nach innen, sozusagen. Sie spielen auf alten Instrumenten und in alter Stimmung – ganz bewusst, und mit großer Freude. Was bedeutet das nun genau, „alte Stimmung“, werden sie sich vielleicht zurecht fragen?

Nun ja, der Kammerton wurde im Laufe der Zeit immer höher angesetzt. Das hat musikkulturelle Gründe, ästhetische Begleiterscheinungen und – zumindest für einen Teil der Menschheit – gesundheitliche Folgen. Und genau da lohnt es sich, genauer hinzuschauen, oder besser gesagt, hinzuhören. Man könnte sagen, wir leben in einer hochgepitchten Zeit, in der ein höher-schneller-lauter fast schon zur Norm geworden ist, an die wir uns weitgehend gewöhnt haben, oder zumindest zunehmend anpassen. Und auch das hat Folgen.

Warum also nicht ein paar Wochen im Jahr den gesamten Organismus einfach „umstimmen“? Die heiße Luft der gigantischen Weihnachtsindustrie einfach an uns vorüberströmen lassen, und ein paar Jahrhunderte in der Geschichte unserer Musik zurückspringen?

ALMA hat sich für dieses spezielle Programm – Barockgeigen- und Kontrabass ausgeborgt, und eine speziell tiefer gestimmte Harmonika anfertigen lassen (Haglmo-Harmonika). Sie haben in den Volkslied-Archiven nach den unerhörten Liedern geforscht und sich von der zeitgenössischen Improszene inspirieren lassen. Sie haben komponiert und arrangiert, und ein großes Ganzes erschaffen.


C H E R U B I M ist eine Einladung in die Stille.

Und wir möchten sie darauf hinweisen - es könnte gesundheitliche Auswirkungen haben. Allerdings ausschließlich positive.


in Zusammenarbeit mit der Musikfabrik NÖ

Programm 2020

21. Februar 2020, 20 Uhr

BLUESPUMPM

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

Mehr als 40 Jahre bodenständige, erdige und vor allem "ehrliche" Musik, das macht die BLUESPUMPM, rund um Mitbegründer "ZAPPA" Johann Cermak", aus.

Man bezeichnet sie als Urgesteine in der Musikszene.
Es gibt Aussprüche über die Pumpm wie: "Es ist wie beim Wein - je älter, desto besser."
Man nennt Zappa oft liebevoll, den "Wiener Tom Waits"
... Ja, die Bluespumpm wird zu Lebzeiten schon von vielen Musikern als Legende bezeichnet.

Die Band wird von Zappa Cermak's Performance geprägt.
Er ist einer der besten Blues Harp Spieler der Welt und es ist immer wieder erstaunlich, welche Töne und Nuancen er diesem kleinen, aber mächtigen Instrument entlocken kann.
Seine blues-Stimme setzt er als Instrument ein - es ist nicht Singen, wie er betont - von lyrisch bis rockig - unverkennbar, unnachahmlich.

Viele Menschen wurden im Lauf der Jahrzehnte nicht nur von ihrer Musik, sondern auch von ihrem "Way of Life" beeinflusst und geprägt.

Die Liebe zur Musik, zur Natur zu den Menschen ist es auch, was man bei einem Konzert mit der BLUESPUMPM zu spüren bekommt! Ob stampfende Blues Riffs, melancholische Klänge oder lange, fast schon psychedelisch wirkende Passagen...
JA - diese Art von Musik und Bands "leben"... JA - sie werden ewig leben!

Wenn "ZAPPA" sein Organ erklingen lässt, grölt, jault, singt, rezitiert, die Bluesharp und seine Lunge würgt und bis zum Anschlag malträtiert... in seinen roten Socken wie ein wild gewordener Troll die Bühne zu seiner Tanzfläche macht, dann wird allen klar:

DAS IST POWER - DAS IST LEBEN!


7. März 2020, 20 Uhr
FREEMEYEND / SKATAPULT

Mitglieder 10.- € / VVK 12.- € / AK 15.- €

ACHTUNG: Konzert nur mit Stehplätze

Freemeyend

Power-Reggae und Ska aus Wien – unter diesem Motto beschallen die 11 Musiker der Freemeyend Family seit 2015 nationale wie internationale Reggae Events und bringen dabei Tanzschuhsohlen jeglicher Marke und jeglichen Couleurs zum Glühen.

Das Line-Up der aus allen Ecken der Welt stammenden Band lässt dabei keine Erwartung an ein genre-typisches Orchester der Oberklasse offen. Drums und Bass legen das Fundament auf dem Gitarre, Keys und eine 4-köpfige Brass-Section den Boden für den Frontman bereiten, der unterstützt von 2 Backgroundsängerinnen das Publikum durch einen Abend voller bodenständiger, kraftvoller und grooviger Dancemusic führt.

Skatapult

Renommierte Ornitholog*innen behaupten, der Pelikan sei das revolutionärste Tier. Oder der Flamingo. Weit gefehlt, es ist das Huhn. Schon seit 2011 treibt die selbsternannte Hühnertruppe ihr Unwesen in der europäischen Musiklandschaft. Dabei scheut die Band nicht davor zurück Genregrenzen zu sprengen und das Publikum mit explosiven Liveshows zu unterhalten.

Nachdem die Third-Wave-of-Ska Szenegrößen wie Reel Big Fish oder Mad Caddies hervorgebracht hatte, schien es ruhig um den Offbeat geworden zu sein. Ein Haufen Nachwuchsbands versuchte erfolglos den Sound einer längst verebbten Ära zu kopieren. Skatapult hingegen schaffen es sich weder dem Sound der 90er, noch dem verstaubten Image des 2-Tones anzubiedern, indem sie tanzbare Rhythmen in moderne, deutschsprachige Popsongs packen. Die Lieder erzählen Geschichten von lähmenden Versagensängsten, wecken tief schlummernde Sehnsüchte und zelebrieren hymnenhafte Sozialkritik. Eine Reise in unendlichen Wasserrutschen, vorbei an brennenden Streifenwagen in die Heimat von Gottfried. Dabei wollen sie doch nur eines: Schmusen! Tja, und spätestens beim Anhören der neuesten EP „Halbe Sachen“ (2018) haut es auch dem tanz-unwilligsten Grünschnabel endlich den Vogel raus. .






27. März 2020, 20 Uhr

Ingrid Diem - Kabarett

“ Wieviel Frau darf es sein ? “

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

“ Wieviel Frau darf es sein ? “ das neue Kabarettprogramm von Ingrid Diem 

Da seit 2018 Hintern endlich wieder in ist, wurde es Zeit für die 1. Comedyshow der Soulsängerin Ingrid Diem, die mit ihrem lustigen Hit „BodyMassIndex“ – ihrer Abrechnungen mit dem Diätwahn - 2018 durch alle Medien wirbelte und für Aufsehen sorgte.

Das ist gut so, denn diese Frau hat viel zu erzählen und ist von höchstem Unterhaltungswert für Jung und Alt quer durch alle Gewichtsklassen.
In Zeiten, wo man in einer Sekunde mit einem Wisch nach rechts auf seinem Smartphone seinen Traumpartner auf Bestellung finden kann,
ist es überfällig, eine Profieinschulung dieser und anderer Must-have-Apps zu bekommen inklusive detaillierter Ausführungen und Warnungen.
Für jeden ist was dabei am Partner Buffet – die Frage ist nur „was und wieviel darf`s denn sein? Und – mit oder ohne Schlag?”

Die humorvolle Sängerin war mal mehr und mal weniger, lehnte sich schon als Kind gegen gängige Ernährungsvorschriften auf, und erklärte alternierend 1cm blendi Erdbeer Zahnpasta bzw 1 EL Sanostol zu ihrem Lieblingsdessert.
Nachdem sie ihre Lieblingsjeans nurmehr mit spezieller Hüpftechnik und in Beisein eines Chiropraktikers anziehen konnte, wollte sie unbedingt ihren idealen BodyMassIndex erreichen, um endlich gephotoshopt auszusehen. Dabei war ihr jeder Weg recht.

Leider schmeckte ihr Lichtnahrung nicht, sie kann Globuli als empfohlenes Dessert nicht akzeptieren und bei „Hypnose zum Idealgewicht” musste sie die Trance faken….
Die Erfahrungen mit allen gängigen Diäten, Ernährungsformen, Mindsets und Körperkulten des sympathischen Energiebündels ergeben einen herrlich unterhaltsamen Abend für Dick und Dünn, Sportlich und Gemütlich und fordern uns liebevoll heraus, uns zu akzeptieren wie wir sind.

Eine sehr gelungene Comedy über Hüftgold, Datingapps, Muskelabbau und andere Ärgerlichkeiten….


17. April 2020, 20 Uhr

Fredi Jirkal - Kabarett

Der Heimwerkerprofi

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

" Der Heimwerkerprofi "

Die Türe schleift; ein LED kaputt; der Wasserhahn tropft – Stress, Stress, Stress!
Wie schön war das Leben ohne Haus! Fredi Jirkal wollte ja nie eines – seine Frau drängte…
Eine Zeit lang konnte er sie mit dem DKT-Spiel besänftigen: „Da kannst du dir viele Häuser kaufen, und ich muss nicht Rasen mähen, ausmalen, Fliesen legen, stemmen, und, und, und“
Warum ist es dennoch ein Haus geworden?
Und warum eigentlich im Weinviertel? Weil es kein Bierviertel gibt!
Mittlerweile behauptet Fredi Jirkal er sei zum Heimwerkerprofi geworden – ob das seine Frau auch so sieht, erfahren wir bald…

9. Mai 2020, 20 Uhr

SEAN KEANE

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

SEÁN KEANE wächst in der "living tradition" irischer Musik auf, wo die Musik von Kindesbeinen an zum Alltag gehört, wie die tägliche Tasse Tee. – Er stammt aus Caherlistrane, Co. Galway, im Westen Irlands, beginnt sich bei den "All Ireland Fleadh Ceoil competitions" einen Namen zu machen, und gewinnt in der Sparte als Sänger 13 Titel innerhalb von ebenso vielen Jahren.

Vor seiner 1994 beginnenden Solo-Karriere spielt er in einer Reihe von Bands, u.a. mit REEL UNION, SHEGUI und der Supergroup ARCADY, mit denen er auf weltweite Tournee geht. Auch wirkt er am Theater bei Brian Merriman's "The Midnight Court" in einer musikalischen Bearbeitung von Druid sowie bei der Abbey-Produktion von Tom McIntyre's "Sheep's Milk On The Boil" mit.

Seine erste Solo-CD "All Heart, No Roses" (1994) wird vom wichtigen englischen Q-MAGAZINE zum "Debut Album Of The Year" in der Roots-Sparte auserwählt und findet sowohl in den Medien als auch beim Publikum großen Anklang. Im April 1996 wird "Turn A Phrase" veröffentlicht. Mit dieser CD kann SEÁN KEANE seine Position als einer der führenden Sänger Irlands weiter festigen. "No Stranger" erscheint im Juli 1998 in Irland auf dem GRAPEVINE-Label und erfährt eine derart große Beachtung seitens der Medien, dass sich das Album über fünf Wochen in den Top 20 halten kann und aufgrund enorm hoher Verkaufszahlen in Irland mit doppeltem "Platin" ausgezeichnet wird. Die CD wird von JIM ROONEY (Dolly Parton) sowohl in Galway als auch in Nashville produziert, wobei irische und amerikanische Musiker (z.b. Nanci Griffith) an den Aufnahmen beteiligt sind.

Inzwischen hat der irische Sänger elf weitere hochkarätige Alben – "The Man That I Am" (2000), "Seánsongs" (2002), "Valley Of The Heart" (2003), "A Portrait 1" (2003), "A Portrait 2" (2005), "You Got Gold" (2006), "An Irish Scattering" (+DVD / 2008) ”Never Alone” (2013), ”Christmas by the hearth” (2014), New Day Dawning (2016) und ”Gratitude” (mit dem RTE Concert Orchestra / 2018) - veröffentlicht und sich eine beachtliche, ständig wachsende Fangemeinde erobert.

Die Lieder von SEÁN KEANE lassen sich schwer einordnen. Sein Markenzeichen sind die unverwechselbare Stimme und seine ganz eigene, äußerst sympathische Vortragsweise. Von der traditionellen irischen Musik kommend, umfasst sein Repertoire alte und neue, traditionelle und "contemporary" Songs in einem Mix aus traditionellem irischen Folk, Blues, Pop und Country.

SEÁN KEANE zählt immer noch zu den populärsten Künstlern Irlands. Der Erfolgs-Autor JOSEPH O`CONNOR (Sinead O`Connors Bruder) bezeichnet Sean in seinem Werk „Die Überfahrt” als „Caruso seines Genres”. Dem ist nichts hinzuzufügen.


30. Mai 2020, 20 Uhr

Wiener Blond

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

WIENER BLOND  

Charmant, goschert und grantig sein – dass die jungen Musiker Sebastian Radon und Verena Doublier von Wiener Blond das besonders gut können haben sie bereits auf ihrem ersten Album „Der Letzte Kaiser“ bewiesen. Ihr Debut, das im Frühjahr 2015 erschien, hat in der Szene rund um das sogenannte „neue Wienerlied“ bleibenden Eindruck hinterlassen. So wurden sie eingeladen bei Karl Hodinas 80. Geburtstag ein Ständchen zu singen und durften live auf Ö1 mit Roland Neuwirth über das Wienerlied diskutieren. Weiters waren sie Finalisten des FM4 Protestsongcontests und spielten zahlreiche Konzerte in ganz Österreich.
Auch das Nachfolgewerk, welches im Herbst 2016 erscheint, befasst sich wieder mit zentralen Themen des Wiener Alltags:
Auf ihrem zweiten Album widmen sie österreichischen Urgesteinen wie dem Spritzwein oder Risi Bisi eine Hymne, vertiefen sich in die wiener Mehlspeis-Kultur und illustrieren musikalisch eine Fahrt in der U6 – und das durchaus tanzbar.  

Wiener Blond benötigen live lediglich eine Loop-Station, eine Gitarre und eine Cajon. Die beiden fühlen sich mit ihrem „Wienerlied-Beatbox-Pop“ in Live-Clubs genauso zu Hause wie auf den Kleinkunst-, und Theaterbühnen des Landes und bringen frischen Wind in die traditionelle Wiener Musik Szene. Frei nach dem Motto: „Wennst a Semmel nur lang genug 'kaust, wird a ka Krapfn mehr draus!“


12. Juni 2020, 20 Uhr

Der Nino aus Wien

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

„Der beste junge Liedermacher des Landes” stand auf dem Falter-Cover, das Nino Mandl alias Der Nino aus Wien vor genau einem Jahr zierte. Man hätte den heute 25-Jährigen auch als unberechenbarsten, aufgewecktesten, eigensinnigsten oder originellsten Songwriter der jungen österreichischen Musikszene bezeichnen können. Denn Mandl ist kein klassischer Liedhandwerker, sondern ein famoser Popsongerfinder; einer, der ganz konsequent eigene Wege beschreitet.“
Gerhard Stöger, Falter 2012

“Nino Mandl schlug als „Der Nino aus Wien“ ähnlich außerirdisch in der Wiener Musikszene auf wie der junge Bob Dylan einst in Greenwich Village. Der wahre Nino kommt ideal in grüblerischen Juwelen wie „Es geht immer ums Vollenden“ und „Feuer“ raus, in denen er hart an der Kante von illiteratem Ausbruch und I-Ging-Rätselsprüchen wandelt. Da war es wieder, dieses selige Lächeln eines Knaben, der mit einem kleinen Löffel den Ozean ausschöpft.“
Samir Köck, Die Presse 2009

“Bäume”, das bisherige Meisterstück des Musikers … Näher als hier war der österreichische Pop nie an Bob Dylan dran.“
Gerhard Stöger, Falter 2014

„Der Nino aus Wien lockt mit seinen neuen Alben „Bäume“ und „Träume“ in ein faszinierendes Labyrinth der Schrulligkeiten. .. Ein exzellenter Ohrwurm glückte mit dem Song „Die Hütte vor dem Haus“, der ein wenig an den jungen Wolfgang Ambros erinnert. In seinen Texten schafft er das Kunststück, Tristesse und Ereignislosigkeit zum Abenteuer umzudeuten. Den Zauber seiner Kunst macht auch diese gewisse Gefährdetheit aus, die bei seinen Liveauftritten ins Auge sticht. Nino zählt zu den Künstlern, bei denen Niederlagen interessanter sind als die Erfolge der Kollegen. An seiner spinnerten Parallelwelt prallt der Zwang zur Logik genauso ab wie normierte Verhaltensweisen und jeder Erfolgshunger. „Das Wort Erfolg ist nicht in meinem Sprachgebrauch“, beteuert Nino und geht dennoch im Mai auf große Österreich- und Deutschlandtour. Aus den in seinen Songs behutsam aufgefädelten Sonderbarkeiten, vor allem von seiner Seinsgelassenheit kann jeder lernen.“
Samir Köck, Die Presse 2014


4. September 2020, 20 Uhr

Non Prophets Orchestra

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

Nach dem sensationellen Konzert im Tonkeller 2019 haben wir auf vielfachen Wunsch das NPO auch heuer wieder im Programm.

Zu dritt zelebrieren Andreas Neumeister( E-Gitarre, Vocals), Mathias Ihrybauer( Hammond Organ), Daniel Klemmer ( Sclagzeug), ihren Neworleansvoodoobluesrock.

Musik zwischen Blues, Americana, Gospel und Rock, zwischen massiven Texas Shuffles und funkigen New Orleans Grooves. Das NonProphetsOrchestra nimmt sich Raum für Spontanität und verliert schon mal die Kontrolle über das Monster, dass es entfesselt hat, um gleich darauf wieder mit geballter Kraft, wie ein Gewittersturm über das Puplikum hinwegzufegen.

Obwohl die Schwer und Dunkelheit der alten Black Sabbath noch spürbar ist und psychodelische Verwirrungen, wie im UFO-Club 1967, jederzeit passieren können, bleibt immer genug Zeit für ein breites Grinsen und vor allem: zum Tanzen...


16. Oktober 2020, 20 Uhr

Gancino Circus

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

„Die Letzten ihrer Art“ heißt das Bühnenprogramm, mit dem die Gruppe „Gankino Circus“ landauf, landab für Furore sorgt. Der Titel trifft den Nagel auf den Kopf: vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe, ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen, handgemachte Musik und eine große Portion provinzieller Wahnsinn – wo, bitteschön, gibt’s das heute noch? Rasante Melodien, schräger Humor und charmante Bühnenfiguren sind die zentralen Zutaten ihres einzigartigen Konzertkabaretts – ein Genre, das die Ausnahmekünstler aus dem fränkischen Dietenhofen nicht nur erfunden, sondern mittlerweile zur kultverdächtigen Kunstform erhoben haben.

Im Zentrum stehen das von schrägen Gestalten bevölkerte Örtchen Dietenhofen und die vier Protagonisten, die das staunende Publikum durch den Abend begleiten. Da ist der Sänger, Saxophonist und begehrteste Junggeselle Dietenhofens: der elegante Arztsohn Dr. Simon Schorndanner junior. Auch der Bäckersbub und Percussion-Tausendsassa Johannes Sens sowie Akkordeonist Maximilian Eder aus der traditionsreichen Dynastie der Eders geben sich die Ehre. Und Gitarrist und Gruppenleiter Ralf Wieland spinnt mit seinen skurrilen Geschichten den roten Faden, der sich durch das außergewöhnliche Bühnengeschehen zieht.

Dreh- und Angelpunkt der Geschichten ist das Dietenhöfener Wirtshaus „Zur heiligen Gans“. Das wird nicht nur von den vier Künstlern frequentiert, sondern auch von anderen illustren Gästen: So reist der völlig entnervte Florian Silbereisen zu einem Kuraufenthalt ins beschauliche Dietenhofen – und wird prompt von Gankino Circus in die Geheimnisse des fränkischen Yogas eingeweiht. Natürlich dürfen auch eine tragische Liebesgeschichte, halsbrecherische Akrobatik und ein Bohrmaschinen-Sirtaki nicht fehlen. Und was hat die Heiligsprechung des Dorfwirts mit dem Rücktritt von Papst Benedikt zu tun? Das ist nur eines der vielen Geheimnisse, die im Laufe des Abends gelüftet werden …

Neben den schelmischen Anekdoten aus dem Dietenhofener Universum spielt die Musik eine zentrale Rolle im Programm „Die Letzten ihrer Art“. Die mitreißenden Lieder und Instrumentalstücke bilden nicht nur den musikalischen Rahmen des Bühnengeschehens, sondern sind wesentlicher Teil der Handlung: Sie erzählen ihre eigenen Geschichten und geben jedem Protagonisten Raum, sich auf seine ganz individuelle Art und Weise in die Herzen der Zuschauer zu spielen.

Virtuos und melancholisch, avantgardistisch und radikal unangepasst – die Musik der vier fränkischen Künstler, die schon seit ihrer frühen Jugend zusammen musizieren, ist eine Liebeserklärung an ihre Heimat. Und an die Heimat anderer Menschen. Denn das musikalische Spektrum ihrer Lieder reicht weit hinaus über die bayerischen Grenzen: Zahllose Konzerte auf Kabarett-, Theater- und Festivalbühnen führten Gankino Circus durch ganz Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, die Ukraine, Bulgarien, Serbien, Kasachstan, Kirgisien und Armenien. 2015 repräsentierte der fränkische Exportschlager sogar die deutsche Musikkultur auf der EXPO in Mailand.


27. November 2020, 20 Uhr

Josi Prokopetz

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

Pferde können nicht reiten 

Ein scharfer Ritt querfeldein ohne Sattel und Steigbügel und selbstverständlich zügellos durch die Hochebenen der Satire.

Joesi Prokopetz gibt Ihnen die Sporen in Wort und Gesang with his guitar on his knees.

Ganz speziell und nur hier und heute!

Sitzen Sie auf, galoppieren Sie los und freuen Sie sich auf wieherndes Lachen.

Mit Pferden hat dieses Programm allerdings schon gar nichts zu tun.

(Jedoch merke: Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd)