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Programm 2020

26. September, 20 Uhr

Ausverkauft !!!

Marlyn & Stern

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

Marlyn&Stern erfreuen ihr Publikum mit Vielfalt an Sprachen und Klängen: der kulturelle Mix aus Worldmusic, Singer Songwriting und Folk ist zum Markenzeichen geworden. Eric Spitzer-Marlyn als musikalisches Mastermind der Gruppe lässt nicht nur die Saiten seiner Akustikgitarre tanzen. Lisa Stern ist als Schauspielerin und Sängerin für die Bühne wie gemacht: im Waldviertler Hoftheaters ebenso wie im Tonkeller des Kunsthauses Horn. Ihre überzeugenden Argumente sind dabei eine klangvolle Stimme und ihre strahlende Bühnenpräsenz. Mit dabei sind Claudia Ulmer und Daniel Maurer, die als Waldviertler Unterstützung die musikalische Reise um die Welt stimmlich verfeinern. Ein Konzert von Marlyn&Stern ist wie eine Woche Urlaub - Willkommen im Musikwohnzimmer!


16. Oktober 2020, 20 Uhr

Gankino Circus

Das Konzert wurde verschoben !!! Neuer Termin wird noch bekannt gegeben !

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

„Die Letzten ihrer Art“ heißt das Bühnenprogramm, mit dem die Gruppe „Gankino Circus“ landauf, landab für Furore sorgt. Der Titel trifft den Nagel auf den Kopf: vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe, ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen, handgemachte Musik und eine große Portion provinzieller Wahnsinn – wo, bitteschön, gibt’s das heute noch? Rasante Melodien, schräger Humor und charmante Bühnenfiguren sind die zentralen Zutaten ihres einzigartigen Konzertkabaretts – ein Genre, das die Ausnahmekünstler aus dem fränkischen Dietenhofen nicht nur erfunden, sondern mittlerweile zur kultverdächtigen Kunstform erhoben haben.

Im Zentrum stehen das von schrägen Gestalten bevölkerte Örtchen Dietenhofen und die vier Protagonisten, die das staunende Publikum durch den Abend begleiten. Da ist der Sänger, Saxophonist und begehrteste Junggeselle Dietenhofens: der elegante Arztsohn Dr. Simon Schorndanner junior. Auch der Bäckersbub und Percussion-Tausendsassa Johannes Sens sowie Akkordeonist Maximilian Eder aus der traditionsreichen Dynastie der Eders geben sich die Ehre. Und Gitarrist und Gruppenleiter Ralf Wieland spinnt mit seinen skurrilen Geschichten den roten Faden, der sich durch das außergewöhnliche Bühnengeschehen zieht.

Dreh- und Angelpunkt der Geschichten ist das Dietenhöfener Wirtshaus „Zur heiligen Gans“. Das wird nicht nur von den vier Künstlern frequentiert, sondern auch von anderen illustren Gästen: So reist der völlig entnervte Florian Silbereisen zu einem Kuraufenthalt ins beschauliche Dietenhofen – und wird prompt von Gankino Circus in die Geheimnisse des fränkischen Yogas eingeweiht. Natürlich dürfen auch eine tragische Liebesgeschichte, halsbrecherische Akrobatik und ein Bohrmaschinen-Sirtaki nicht fehlen. Und was hat die Heiligsprechung des Dorfwirts mit dem Rücktritt von Papst Benedikt zu tun? Das ist nur eines der vielen Geheimnisse, die im Laufe des Abends gelüftet werden …

Neben den schelmischen Anekdoten aus dem Dietenhofener Universum spielt die Musik eine zentrale Rolle im Programm „Die Letzten ihrer Art“. Die mitreißenden Lieder und Instrumentalstücke bilden nicht nur den musikalischen Rahmen des Bühnengeschehens, sondern sind wesentlicher Teil der Handlung: Sie erzählen ihre eigenen Geschichten und geben jedem Protagonisten Raum, sich auf seine ganz individuelle Art und Weise in die Herzen der Zuschauer zu spielen.

Virtuos und melancholisch, avantgardistisch und radikal unangepasst – die Musik der vier fränkischen Künstler, die schon seit ihrer frühen Jugend zusammen musizieren, ist eine Liebeserklärung an ihre Heimat. Und an die Heimat anderer Menschen. Denn das musikalische Spektrum ihrer Lieder reicht weit hinaus über die bayerischen Grenzen: Zahllose Konzerte auf Kabarett-, Theater- und Festivalbühnen führten Gankino Circus durch ganz Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, die Ukraine, Bulgarien, Serbien, Kasachstan, Kirgisien und Armenien. 2015 repräsentierte der fränkische Exportschlager sogar die deutsche Musikkultur auf der EXPO in Mailand.


7. Novemeber 2020, 20 Uhr

Der Nino aus Wien

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

„Der beste junge Liedermacher des Landes” stand auf dem Falter-Cover, das Nino Mandl alias Der Nino aus Wien vor genau einem Jahr zierte. Man hätte den heute 25-Jährigen auch als unberechenbarsten, aufgewecktesten, eigensinnigsten oder originellsten Songwriter der jungen österreichischen Musikszene bezeichnen können. Denn Mandl ist kein klassischer Liedhandwerker, sondern ein famoser Popsongerfinder; einer, der ganz konsequent eigene Wege beschreitet.“
Gerhard Stöger, Falter 2012

“Nino Mandl schlug als „Der Nino aus Wien“ ähnlich außerirdisch in der Wiener Musikszene auf wie der junge Bob Dylan einst in Greenwich Village. Der wahre Nino kommt ideal in grüblerischen Juwelen wie „Es geht immer ums Vollenden“ und „Feuer“ raus, in denen er hart an der Kante von illiteratem Ausbruch und I-Ging-Rätselsprüchen wandelt. Da war es wieder, dieses selige Lächeln eines Knaben, der mit einem kleinen Löffel den Ozean ausschöpft.“
Samir Köck, Die Presse 2009

“Bäume”, das bisherige Meisterstück des Musikers … Näher als hier war der österreichische Pop nie an Bob Dylan dran.“
Gerhard Stöger, Falter 2014

„Der Nino aus Wien lockt mit seinen neuen Alben „Bäume“ und „Träume“ in ein faszinierendes Labyrinth der Schrulligkeiten. .. Ein exzellenter Ohrwurm glückte mit dem Song „Die Hütte vor dem Haus“, der ein wenig an den jungen Wolfgang Ambros erinnert. In seinen Texten schafft er das Kunststück, Tristesse und Ereignislosigkeit zum Abenteuer umzudeuten. Den Zauber seiner Kunst macht auch diese gewisse Gefährdetheit aus, die bei seinen Liveauftritten ins Auge sticht. Nino zählt zu den Künstlern, bei denen Niederlagen interessanter sind als die Erfolge der Kollegen. An seiner spinnerten Parallelwelt prallt der Zwang zur Logik genauso ab wie normierte Verhaltensweisen und jeder Erfolgshunger. „Das Wort Erfolg ist nicht in meinem Sprachgebrauch“, beteuert Nino und geht dennoch im Mai auf große Österreich- und Deutschlandtour. Aus den in seinen Songs behutsam aufgefädelten Sonderbarkeiten, vor allem von seiner Seinsgelassenheit kann jeder lernen.“
Samir Köck, Die Presse 2014

27. November 2020, 20 Uhr

Joesi Prokopetz

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

Pferde können nicht reiten 

Ein scharfer Ritt querfeldein ohne Sattel und Steigbügel und selbstverständlich zügellos durch die Hochebenen der Satire.

Joesi Prokopetz gibt Ihnen die Sporen in Wort und Gesang with his guitar on his knees.

Ganz speziell und nur hier und heute!

Sitzen Sie auf, galoppieren Sie los und freuen Sie sich auf wieherndes Lachen.

Mit Pferden hat dieses Programm allerdings schon gar nichts zu tun.

(Jedoch merke: Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd)

 


4. Dezember 2020, 20 Uhr

Alex Miksch Quartett featuring Otto Lechner

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

Der Gitarrist, Sänger und Dialekt-Liedermacher Alex Miksch ist eine Naturgewalt, ein Unikat, dessen Lebenselixier die musikalische Verarbeitung seines bewegten Daseins ist. Mit rauer Stimme und energetischem Gitarrenspiel erzählt er von Erlebtem und gewährt Einblicke in seine Gedanken und Gefühlswelt. Für Liebhabern bluesiger Töne ist er längst kein Unbekannter mehr, kann er doch bereits auf eine Vielzahl mitreißender Auftritte in diversen Musikclubs und auf zahlreichen Festivals dieses Landes zurückblicken.

Seine bisher veröffentlichten Alben „Wos so is“ (2016), „9 Lem“ (2015), „Zänd zamm“ (2014), „Straße des Hundes“ (2009) und „König der Kröten“ (2006) zählen zu den Gustostückerln zeitgenössischer österreichischer Dialektmusik und wurden allesamt von der Kritik gelobt. Gemeinsam mit Orges Toçe, Philipp Moosbrugger, Christian Marquez-Eberle, Otto Lechner und Anna Anderluh hat Alex Miksch 2018 ein neues Album aufgenommen, das den Titel „Nur a Opfe“ trägt und am 15. März 2019 bei Preiser Records erschienen ist.

Otto Lechner an den Tasten, das heißt vor allem: stupende Musikalität und ein einzigartiges ,,Feeling“. Kaum ein anderer Akkordeonist versteht es wie er, über ostinaten Figuren zu improvisieren, Melodiebögen zu spannen, sie zu brechen und in ihre Elemente zu zerlegen. Und kaum ein anderer schöpft die klanglichen Möglichkeiten des Instruments so sehr aus: Lechner trommelt auf seiner Quetschn wie auf einem Perkussionsinstrument, integriert das Schnaufen des Balges in seine Musik, lässt das Ding klingen wie dereinst Jimi Hendrix seine Gitarre, samt Wah-Wah-Pedal


FR 11. Dezember 2020, 20 Uhr

Wiener Blond

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

WIENER BLOND  

Charmant, goschert und grantig sein – dass die jungen Musiker Sebastian Radon und Verena Doublier von Wiener Blond das besonders gut können haben sie bereits auf ihrem ersten Album „Der Letzte Kaiser“ bewiesen. Ihr Debut, das im Frühjahr 2015 erschien, hat in der Szene rund um das sogenannte „neue Wienerlied“ bleibenden Eindruck hinterlassen. So wurden sie eingeladen bei Karl Hodinas 80. Geburtstag ein Ständchen zu singen und durften live auf Ö1 mit Roland Neuwirth über das Wienerlied diskutieren. Weiters waren sie Finalisten des FM4 Protestsongcontests und spielten zahlreiche Konzerte in ganz Österreich.
Auch das Nachfolgewerk, welches im Herbst 2016 erscheint, befasst sich wieder mit zentralen Themen des Wiener Alltags:
Auf ihrem zweiten Album widmen sie österreichischen Urgesteinen wie dem Spritzwein oder Risi Bisi eine Hymne, vertiefen sich in die wiener Mehlspeis-Kultur und illustrieren musikalisch eine Fahrt in der U6 – und das durchaus tanzbar.  

Wiener Blond benötigen live lediglich eine Loop-Station, eine Gitarre und eine Cajon. Die beiden fühlen sich mit ihrem „Wienerlied-Beatbox-Pop“ in Live-Clubs genauso zu Hause wie auf den Kleinkunst-, und Theaterbühnen des Landes und bringen frischen Wind in die traditionelle Wiener Musik Szene. Frei nach dem Motto: „Wennst a Semmel nur lang genug 'kaust, wird a ka Krapfn mehr draus!“


11. April 2021, 20 Uhr
SEAN KEANE

Mitglieder 15.- € / VVK 19.- € / AK 22.- €

„Der Caruso seines Genres” Joseph O`Connor

„Der Mann mit der Gänsehautstimme” ORF Kultur


mit: Seán Keane (vocals, flute, whistles, harmonica), Fergus Feely (mandocello, vocals) und Pat Coyne (guitar, vocals)

SEÁN KEANE wächst in der "living tradition" irischer Musik auf, wo die Musik von Kindesbeinen an zum Alltag gehört, wie die tägliche Tasse Tee. – Er stammt aus Caherlistrane, Co. Galway, im Westen Irlands, beginnt sich bei den "All Ireland Fleadh Ceoil competitions" einen Namen zu machen, und gewinnt in der Sparte als Sänger 13 Titel innerhalb von ebenso vielen Jahren.

Vor seiner 1994 beginnenden Solo-Karriere spielt er in einer Reihe von Bands, u.a. mit REEL UNION, SHEGUI und der Supergroup ARCADY, mit denen er auf weltweite Tournee geht. Auch wirkt er am Theater bei Brian Merriman's "The Midnight Court" in einer musikalischen Bearbeitung von Druid sowie bei der Abbey-Produktion von Tom McIntyre's "Sheep's Milk On The Boil" mit.

Seine erste Solo-CD "All Heart, No Roses" (1994) wird vom wichtigen englischen Q-MAGAZINE zum "Debut Album Of The Year" in der Roots-Sparte auserwählt und findet sowohl in den Medien als auch beim Publikum großen Anklang. Im April 1996 wird "Turn A Phrase" veröffentlicht. Mit dieser CD kann SEÁN KEANE seine Position als einer der führenden Sänger Irlands weiter festigen. "No Stranger" erscheint im Juli 1998 in Irland auf dem GRAPEVINE-Label und erfährt eine derart große Beachtung seitens der Medien, dass sich das Album über fünf Wochen in den Top 20 halten kann und aufgrund enorm hoher Verkaufszahlen in Irland mit doppeltem "Platin" ausgezeichnet wird. Die CD wird von JIM ROONEY (Dolly Parton) sowohl in Galway als auch in Nashville produziert, wobei irische und amerikanische Musiker (z.b. Nanci Griffith) an den Aufnahmen beteiligt sind.

Inzwischen hat der irische Sänger elf weitere hochkarätige Alben – "The Man That I Am" (2000), "Seánsongs" (2002), "Valley Of The Heart" (2003), "A Portrait 1" (2003), "A Portrait 2" (2005), "You Got Gold" (2006), "An Irish Scattering" (+DVD / 2008) ”Never Alone” (2013), ”Christmas by the hearth” (2014), New Day Dawning (2016) und ”Gratitude” (mit dem RTE Concert Orchestra / 2018) - veröffentlicht und sich eine beachtliche, ständig wachsende Fangemeinde erobert.

Die Lieder von SEÁN KEANE lassen sich schwer einordnen. Sein Markenzeichen sind die unverwechselbare Stimme und seine ganz eigene, äußerst sympathische Vortragsweise. Von der traditionellen irischen Musik kommend, umfasst sein Repertoire alte und neue, traditionelle und "contemporary" Songs in einem Mix aus traditionellem irischen Folk, Blues, Pop und Country.

SEÁN KEANE zählt immer noch zu den populärsten Künstlern Irlands. Der Erfolgs-Autor JOSEPH O`CONNOR (Sinead O`Connors Bruder) bezeichnet Sean in seinem Werk „Die Überfahrt” als „Caruso seines Genres”. Dem ist nichts hinzuzufügen